Interoperability – Finally! What could change for agriculture in the future
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Die Digitalisierung der Landwirtschaft schreitet rasant voran – doch fehlende Interoperabilität zwischen Maschinen, Softwarelösungen und Datenplattformen bremst bislang die volle Ausschöpfung ihrer Potenziale. Landwirte stehen häufig vor der Herausforderung, dass Systeme unterschiedlicher Hersteller nicht nahtlos zusammenarbeiten und dadurch Effizienzgewinne, Kostenersparnisse und präzisere Entscheidungen ungenutzt bleiben. Doch neue Projekte und Initiativen setzen genau hier an und könnten den entscheidenden Durchbruch bringen.
In einer spannenden Podiumsdiskussion diskutieren Prof. Dr. Heiko Tapken (Hochschule Osnabrück) und Sawi Stesny (AGCO/AEF) die aktuellen Entwicklungen und zeigen auf, was sich für Landwirte und andere Akteure der Agrifood-Wertschöpfungskette in naher Zukunft ändern könnte. Dabei werden konkrete Einblicke in laufende Forschungs- und Entwicklungsprojekte gegeben, wie AgIn oder CEADS sowie weitere Interoperabilitäts-Projekte. Die Diskussion eröffnet Perspektiven, wie standardisierte Schnittstellen, gemeinsame Datenmodelle und herstellerübergreifende Kooperationen den landwirtschaftlichen Alltag nachhaltig erleichtern können.
Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Benjamin Weinert (Hochschule Osnabrück), der zusätzlich Input aus den aktuellen Aktivitäten der ISO-Gruppe „Data-Driven Agrifood Systems“ einbringt. Dadurch wird auch der internationale Blick auf Normungs- und Standardisierungsprozesse gestärkt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Interoperabilität endlich Realität werden kann – und welche Auswirkungen dies konkret für Landwirte, Hersteller und Berater hat. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke in Chancen und Herausforderungen sowie einen Ausblick auf die nächsten Schritte hin zu einer wirklich vernetzten Landwirtschaft.

