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Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Pflanzenbau. Von der gezielten Stickstoffdüngung bis zur Analyse von Mikroboden- und Wetterdaten. Moderne Modelle kombinieren lokale Wetter-, Boden- und Marktdaten mit Pflanzenwachstumsmodellen und ermöglichen so präzisere Entscheidungen auf dem Feld. Hinzu kommen Anwendungen der Bildverarbeitung, etwa zur Erkennung von Pflanzenzuständen oder Krankheitsbefällen. Im Panel diskutieren Expertinnen und Experten von Agvolution, Xarvio und Fraunhofer, welche KI-Anwendungen im Ackerbau heute bereits praxistauglich sind und welchen Mehrwert sie für Landwirtinnen und Landwirte bieten. Darüber hinaus geht es um die Frage, welche Potenziale noch ungenutzt sind: Wie können KI-gestützte Systeme dazu beitragen, Ressourcen effizienter einzusetzen, Erträge zu sichern und die Landwirtschaft resilienter gegenüber Klimaschwankungen zu machen? Was braucht es technologisch, z.B. bei Datenverfügbarkeit, Schnittstellen und Modelltransparenz aber auch politisch und gesellschaftlich, damit diese Innovationen breit eingesetzt werden können?

Generative Künstliche Intelligenz (GenAI) ist längst im Alltag angekommen, doch wie lässt sie sich sinnvoll und sicher einsetzen? Ob für die Kommunikation mit Kunden, das Erstellen von Dokumentationen oder die Auswertung von Betriebsdaten: Tools wie ChatGPT eröffnen neue Möglichkeiten, aber gerade im Hinblick auf Richtigkeit der Angaben, Datenschutz und Betriebsgeheimnisse ist auch Vorsicht geboten. Im moderierten Interview sprechen wir mit Landwirt Andreas Dörr und Berater Andreas Lieke darüber, welche praktischen Anwendungen heute schon einen Mehrwert für landwirtschaftliche Betriebe bringen können, wo die größten Potenziale liegen. Das Gespräch bietet eine praxisnahe Orientierung für alle, die wissen möchten, wie GenAI verantwortungsvoll genutzt werden kann, ohne dabei die Kontrolle über sensible Betriebsdaten zu verlieren.
