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The Netherlands, Germany and France face similar challenges when it comes to automatization in agriculture. Examples are challenges around investment risks for farmers, high complexity of the systems and, consequently, proper know-how to operate the new technology. What do the Netherlands, Germany and France do to tackle these challenges and speed up digitalization in agriculture? What are the opportunities for collaboration?
16:30 - 16:35 Welcome by moderator
16:35 - 17:00 Introduction German, French and Dutch on existing (or planned) policies and programs on robotization (and AI) in agriculture
Presentations about the countries' innovation stimulating programs and policies in agriculture. Dutch-German-French policy panel on implementing innovations in agriculture.
Visions on cross-border collabortions, what are the challanges and opportunities?
17:15 - 17:20 Q&A/closing



Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, ökonomischer Druck und gleichzeitig die Notwendigkeit, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) können hierbei eine Schlüsselrolle spielen – als Werkzeuge, die Landwirte unterstützen, Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen gezielter einzusetzen und bessere Entscheidungen zu treffen.
Im Rahmen der Veranstaltung erläutert Prof. Dr. Jörg Dörr von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) Kaiserslautern im Gespräch mit Dr. Christa Hoffmann (oeconos GmbH) in einen praxisnahen Einblick das Potenzial digitaler Technologien für die Agrarwirtschaft. Dabei geht es um Fragen wie:
• Wo können digitale Anwendungen Landwirten wirklich helfen?
• Welche Rolle spielt KI in der Analyse von Daten, zum Beispiel beim Pflanzenschutz, in der Bodenbearbeitung oder beim Tierwohl?
• Welche Erfolgsbeispiele gibt es bereits – und welche Hürden müssen noch überwunden werden?
Das Gespräch beleuchtet Chancen und Risiken gleichermaßen: von der Optimierung von Erträgen über die Schonung von Ressourcen bis hin zur Frage, wie Landwirte den Zugang zu Technologien und Daten erhalten können. Im Mittelpunkt steht die praktische Relevanz – also der konkrete Nutzen, den Digitalisierung und KI in den landwirtschaftlichen Alltag bringen können.
Die Veranstaltung bietet damit spannende Impulse für Landwirte, Interessierte und Entscheidungsträger, die wissen möchten, wie die digitale Transformation als echter Gamechanger für die Landwirtschaft gelingen kann.

Digitale Technologien bieten der Landwirtschaft große Chancen: Effizienzsteigerung, präzisere Bewirtschaftung und nachhaltigere Produktionssysteme. Doch ihre erfolgreiche Nutzung hängt entscheidend davon ab, wie gut Wissen über diese Technologien in die Praxis gelangt und von Landwirten angenommen wird. Wissenstransfer wird damit zu einem Schlüsselfaktor für Akzeptanz und Umsetzung digitaler Innovationen.
In dieser Podiumsdiskussion diskutieren Experten aus Wissenschaft, Praxis und Transferplattformen Strategien und Methoden, um Wissen über digitale Technologien effektiv weiterzugeben. Martin Schieck (Farming Lab, Universität Leipzig) beleuchtet Ansätze zur praxisnahen Vermittlung von Technologien innerhalb experimenteller Lernumgebungen. Dr. Christa Hoffmann (oeconos GmbH) stellt Wege vor, wie kontinuierlicher Transfer, beispielsweise durch Kolumnen und Publikationen, die Akzeptanz digitaler Lösungen fördern kann. Prof. Dr. Patrick Noack (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) verdeutlicht, wie Wissenstransfer als integraler Bestandteil wissenschaftlicher Projekte gestaltet werden kann, um Forschungsergebnisse direkt in die Praxis zu bringen.
Moderiert von Dr. Nathalie Gottschlak (Thünen-Institut) bietet die Diskussion praxisnahe Einblicke und reflektiert, wie unterschiedliche Transferformate, Kommunikationstechniken und Beteiligungsstrategien Landwirten helfen können, digitale Technologien erfolgreich einzusetzen. Es werden zentrale Fragen behandelt: Welche Methoden des Wissenstransfers sind besonders wirksam? Wie lässt sich die Akzeptanz von Technologien nachhaltig erhöhen? Und wie können Wissenschaft, Praxis und Beratungsinstitutionen zusammenarbeiten, um digitale Innovationen praxisgerecht zu implementieren?
Die Podiumsdiskussion liefert wertvolle Impulse für alle, die den Einsatz digitaler Technologien in der Landwirtschaft begleiten und die Brücke zwischen Forschung, Beratung und Praxis erfolgreich gestalten möchten.