Christian Hennig
permarobotics GmbH
Zur Person
Dr. Christian Hennig ist Arzt, Immunologe und Gründer mehrerer DeepTech-Unternehmen im Bereich Biotech und Agrifood. Nach Forschungsjahren an der Medizinischen Hochschule Hannover baute er mit Genovoxx und Zellkraftwerk zwei Biotech-Unternehmen in der Sequenzier- und Zytometrietechnologie auf — beide Male mit derselben Aufgabe: ein Laborgerät so weit zu bringen, dass Anwender damit täglich arbeiten können.
Seit 2020 entwickelt er mit der von ihm gegründeten permarobotics GmbH Feldrobotik für Spezialkulturen und Züchtungsbetriebe. Dazu gehören die permabot-Plattform, herstellerneutrale LoRaWAN- und NB-IoT-Sensornetze mit eigener Sensorhardware sowie die Dateninfrastruktur, die Maschinen- und Felddaten strukturiert in Forschungs- und Betriebssysteme zurückführt. Sein Anspruch ist dabei weniger die Demonstration im Feldversuch als die Frage, was ein System braucht, um den Regelbetrieb zu überstehen: Fernüberwachung, Energieversorgung, Wartbarkeit und saubere Datenschnittstellen.
Fachlich liegt sein Schwerpunkt auf Semantik, Interoperabilität und KI-Readiness landwirtschaftlicher Daten. Er leitet den deutschen Spiegelausschuss des ISO/TC 347 „Data-driven agrifood systems“ und ist Convenor der Ad-hoc-Gruppe „AI Readiness in Agrifood Systems“, Mitglied des UNECE Team of Specialists on ESG Traceability sowie Initiator des offenen Datenstandards openRAL. Er ist Co-Autor der DIN SPEC 3609 zu Carbon Farming und wurde 2025 als Top-30-Changemaker Agrifood Germany ausgezeichnet.
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DLG-Expert Stage Smart Efficiency

Datenräume in der Landwirtschaft: Von der Interoperabilität zur Wertschöpfung
Das Seminar beleuchtet, wie landwirtschaftliche Datenräume zukünftig Büroarbeit erleichtern, Lieferketten widerstandsfähiger machen und Landwirten eine Position auf Augenhöhe mit Agrar-Datennutzern und damit wirtschaftlichen Mehrwert sichern.
Anhand konkreter Beispiele aus Praxis und Normung wird gezeigt, wie Initiativen ineinandergreifen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, was ist ein Datenraum, welche Funktionalitäten bietet er und wie stimmen sich die Datenräume entlang der Wertschöpfungskette ab.

