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Autonome Systeme und Robotik gelten als zentrale Zukunftstechnologien für die Landwirtschaft. Sie versprechen, Arbeitsprozesse zu erleichtern, den Fachkräftemangel abzufedern, Ressourcen effizienter einzusetzen und einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Doch wie gelingt der Sprung aus der Forschung in die breite Praxis – und welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion mit ausgewiesenen Experten und Praktikern. PD Dr. Markus Gandorfer Vergleicht an der LfL in Bayern u.a. Feldroboter und gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse. Der Landwirt Mathias Lenk teilt seine Erfahrungen aus dem praktischen Einsatz von Robotik im Betriebsalltag und berichtet über Chancen, Grenzen und offene Fragen. Sebastian Henrichmann von Agrarvis bringt die Perspektive aus Vertrieb und Markteinführung ein: Wie können neue Technologien marktfähig werden, welche Anforderungen stellen Landwirte, und welche Rahmenbedingungen sind entscheidend?
Moderiert wird die Diskussion von Dr. Dorothee Schulze Schering von der Landwirtschaftskammer NRW, die die unterschiedlichen Sichtweisen zusammenführt und Impulse für eine lebendige Debatte gibt.
Im Austausch zwischen Forschung, Praxis und Markt werden zentrale Themen beleuchtet: Welche technischen Standards sind notwendig? Wie lassen sich Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleisten? Welche Rolle spielen Akzeptanz, Schulung und Beratung? Und nicht zuletzt: Welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen braucht es, damit autonome Systeme flächendeckend nutzbar werden?
Die Veranstaltung bietet spannende Einblicke und praxisnahe Perspektiven für alle, die sich mit der Zukunft der Landwirtschaft und den Möglichkeiten der Robotik auseinandersetzen möchten.